Berufsbild

Videotechniker:innen kümmern sich um die technische Bedienung und Wartung aller videotechnischen Anlagen im Bühnen- und Zuschauerraum. Sie wählen die ton- und videotechnische Ausrüstung aus, verkabeln Anlagenteile, stellen die Leitungsverbindung zum Mischpult her und sorgen für eine störungsfreie Übertragung u.v.m.. An vielen Theatern sind sie entweder der Ton- oder der Lichtabteilung zugeordnet, eine eigene Videoabteilung unterhalten in der Regel nur größere Häuser.

Voraussetzungen und Ausbildung

Videotechniker:in ist kein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf, sinnvoll beim Theater  ist daher die Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik (vgl. dort). Man kann sich die notwendigen Fertigkeiten im Rahmen einer Mitarbeit in einem Theater nach dem Prinzip „learning by doing“ aneignen. Eine vorhergehende Ausbildung in einem artverwandten Beruf (z.B. im Bereich Beleuchtung / Lichtdesign) ist darüber hinaus zu empfehlen. Wer als Videotechniker:in arbeiten möchte, sollte sich direkt an ein Theater wenden und sich dort nach bestehenden Möglichkeiten erkundigen.

Ausbildung

Eine spezifische Ausbildung zum:zur Verwaltungsdirektor:in gibt es nicht. In der Regel wird diese Aufgabe Jurist:innen, Betriebswirt:innen oder Verwaltungsfachleuten übertragen, die schon an einem Theater gearbeitet haben oder über anderweitige einschlägige Erfahrungen im Kulturbereich verfügen. Informationen über die Studiengänge Jura und Betriebswirtschaftslehre findet man bei den jeweiligen Universitäten und Fachhochschulen. Über die Laufbahn als Verwaltungsbeamt:in im höheren Dienst informiert die Bundesagentur für Arbeit.